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Ein erster Schritt bei der Bewertung besteht darin, zu verstehen, wofür Ihr Netz ausgelegt ist.

Sie ist das Fundament, auf dem alles andere aufbaut. Selbst bei der Arbeit an einem bestehenden Netz ist dies also ein entscheidender Schritt, um einen optimalen Betrieb zu gewährleisten. Gehen Sie also auf eine Reihe von Fragen ein:

  • Wofür wird dieses Netz genutzt?
  • Welche Art von Bandbreite wird benötigt?
  • Mit welcher Art von Hardware lässt sich dieses Ziel der Datenübertragung erreichen?
  • Wie wird die Topologie des Netzes getrennt?
  • Welche Art von Redundanz wird es geben?

Bewertung Ihres Netzes

Nach der Beantwortung der obigen Fragen ist es an der Zeit, das Netzwerk selbst zu betrachten, sowohl auf der Hardware- als auch auf der Softwareebene.

Beginnen Sie damit, den Aufbau des Netzes zu ermitteln, damit Sie wissen, wie alles zusammenpasst.

Allzu oft erleben wir, dass Fachleute Netze einrichten, ohne sich vorher mit dem Reißbrett zu befassen, und das führt dann zu echten Problemen. Gibt es noch keinen Netzplan? Dann machen Sie einen.

Überprüfen Sie jedes Gerät und stellen Sie sicher, dass es über die richtige Verkabelung verfügt, um die vorgesehenen Aufgaben zu erfüllen. Die meisten Verzögerungen treten in der Netzwerkschicht auf, aber wenn Sie ein wenig Zeit darauf verwenden, offensichtliche Probleme mit der physikalischen Schicht auszuschließen, wird Ihnen das bei der zukünftigen Fehlersuche helfen.

Überprüfen Sie auch alte Geräte auf alte oder veraltete Firmware. Sie müssen nicht immer die neueste und beste Firmware haben, aber eine alte Firmware, der die für die Integration in das Netzwerk erforderlichen Funktionen fehlen, kann kritische Probleme verursachen, die Sie sofort beheben müssen.

Bewertung von Engpässen in Ihrem Netzwerk

Hier ist die Netzgestaltung bereits sehr hilfreich. Er wird Ihnen sogar dabei helfen, ein reibungslos funktionierendes Netzwerk aufzubauen. Gibt es Tageszeiten, zu denen eine große Menge an Datenverkehr über ein einziges Gerät abgewickelt wird?

Schauen Sie sich dann die Fähigkeiten dieses Geräts genau an und entscheiden Sie, ob mehr Hardware oder eine ausgewogenere Topologie erforderlich ist.

Wenn Sie feststellen können, wann ein Bereich mit hohem Netzwerkverkehr überlastet ist, kann es hilfreich sein, die Datenmenge auf Verbindungen mit geringem Datenverkehr zu reduzieren, um Bandbreite für die stärker belasteten Verbindungen freizugeben.

Die meisten Hersteller von Geräten für Unternehmen bieten robuste QoS-Tools an, die dabei helfen.

Zusätzliche Software kann auch helfen, Bereiche Ihres Netzes zu identifizieren, in denen Verzögerungen die Leistung beeinträchtigen.

Es gibt eine Reihe von Entwicklern, die Tools anbieten, mit denen man Pakete im Netz verfolgen und Stresstests durchführen kann, um festzustellen, wo die Dinge zu scheitern drohen. Ermitteln Sie diese Bereiche und prüfen Sie, welche Lösung erforderlich ist, um sicherzustellen, dass der Datenverkehr auch bei intensiver Datennutzung weiter fließt.

Erstaunlich viele Netzverzögerungen lassen sich durch einfache Änderungen der Routing-Tabellen beheben, um sicherzustellen, dass die Daten auf dem besten Weg durch das Netz gesendet werden.

Fehlersuche bei Netzwerkgeräten

Alle modernen Netzwerkgeräte verfügen über eine eigene interne Firmware zur Fehlermeldung.

Bewegen sich die Dinge langsam? Überprüfen Sie dann erneut, ob das Gerät ordnungsgemäß funktioniert. Erhöhen Sie den Grad der Fehlerberichterstattung und prüfen Sie jede Schnittstelle auf verpfuschte oder verworfene Pakete. Diese weisen auf Layer-1- bzw. Layer-3-Probleme hin und bringen jedes Netzwerk zum Stillstand.

Unsachgemäß konfigurierte Schnittstellen können auch zu einer langen Liste von Problemen führen, die das Netzwerk verlangsamen.

Sobald das problematische Gerät gefunden wurde, können Sie die integrierten Berichtsfunktionen nutzen, um das Problem zu beheben und das Gerät wieder zum Laufen zu bringen.

Sicherheit in den Optimierungsplan einbeziehen

Die Netze werden immer anfälliger und böswillige Personen immer kreativer. Oft werden einfache, leicht zu behebende Schwachstellen übersehen und verursachen ernsthafte Probleme im Netz.

Vergessen Sie also bei der Bewertung des Netzes nicht Ihre Sicherheit. Sobald die Grundlagen geschaffen sind, wie z. B. die Deaktivierung unnötiger Protokolle, die Blockierung gefährlicher Anfragen auf der Anwendungsebene und die Unterbrechung des Datenverkehrs zu wichtigen VLANs, steht eine Reihe von Software-Tools zur Verfügung, um die Sicherheitsrisiken innerhalb eines Netzwerks zu bewerten.

Viel zu oft wird der Netzwerksicherheit nicht die nötige Aufmerksamkeit geschenkt, was verheerende Folgen haben kann. Machen Sie die Sicherheit nicht zur Nebensache und beziehen Sie sie in jeden Plan zur Netzoptimierung ein.